Aktuelle Spendenprojekte

Dank Spenden werden Träume wahr. Wir träumen zum Beispiel von...

Höhenverstellbare Toiletten im Schulhaus, in den Räumen der Physiotherapie, der Mittagsbetreuung und der Ausbildung & Arbeit ↓

Die Erfahrungen mit den höhenverstellbaren Koch- und Arbeitsflächen in den Küchen des Wohnheimes sowie den höhenverstellbaren Lavabos in den Schul- und Therapieräumen, die in den Jahren 2009-2010 mit Spenden finanziert wurden, sind äusserst positiv. Die Klient/-innen gewinnen mehr Selbständigkeit und partizipieren an der Gemeinschaft.

In einem nächsten Schritt sollen nun die Toiletten im Schulhaus, in den Räumen der Physiotherapie, der Mittagsbetreuung und der Ausbildung & Arbeit mit total 12 höhenverstellbaren WC ausgerüstet werden, Kostenpunkt pro Toilette: Anschaffungskosten 8‘000.00 Franken / (15'000.00 inkl. Montage). Im Schulhaus und in der bürowärkstatt halten sich täglich um die 120 Klient/-innen im Alter zwischen 4-50 Jahren auf. Während der Mittagszeit werden 55 Kinder und Jugendliche in der Mittagsbetreuung verpflegt. Für die Mittagshygiene teilen sie sich einen Waschraum mit 6 Lavabos und 4 Toiletten.

Mit dem Einbau der höhenverstellbaren Toiletten wird die grösst mögliche Selbständigkeit der Klient/-innen angestrebt, indem:

  1. Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit körperlicher Behinderung leichter lernen können (sofern es die Behinderung zulässt), die Toiletten selbständig zu benützen, weil der Transfer vom Rollstuhl auf die Toilette ohne grosse Höhenunterschiede vollzogen werden kann.

  2. Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit körperlicher Behinderung lernen, vereinfacht ihre Ausscheidung selbständig zu „managen“. Eine wichtige Voraussetzung am sozialen Leben teil zu haben.

  3. Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit körperlicher Behinderung mehr Privatsphäre erhalten, da sie intime Körperhandlungen, wie die Ausscheidung, ohne Beisein von Betreuer/-innen verrichten können.

  4. Zudem wird das Betreuungspersonal von der schweren Transferarbeit teilweise entlastet, weil die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen mit körperlicher Behinderung nicht vom Rollstuhl auf den Toilettensitz – und umgekehrt gehoben werden müssen bzw. weil die Höhendifferenz minimiert werden kann.

  5. Kleinere Klient/-innen kommen ohne WC-Aufsätze aus, die separat gereinigt und desinfiziert werden müssen.

Projekt „Sinnesobjekte Kükelhaus“ ↓

Unsere SINNE müssen genutzt werden, damit sich das Gehirn positiv entwickeln kann und Wahrnehmungen verarbeitet werden können. Dies geschieht durch Stimulation von aussen.

Zur Eröffnung im Jahre 1980 erhielt die Rodtegg fünf Objekte von Hugo Kükelhaus, die heute irreparable Schäden aufweisen. Die Kükelhausobjekte sollen Menschen mit Behinderung inspirieren zu experimentieren, zu erforschen und zu erleben, um sich nachhaltige SINNES-Eindrücke zu verschaffen. In einem ersten Schritt konnte 2012 mit Spenden der Spiegelplatz eröffnet werden. Weitere wie z.B. die rotierenden Scheiben, das Wasserprisma oder die Steinharfe sollen wieder in der Rodtegg ihren Platz finden.

Unbeschwerte Ferientage im Tessin ↓

Die Klient/-innen des Fachbereichs 18+ haben wenig Möglichkeiten in die Ferien zu gehen. Der Aufwand ist zu gross oder die Begleitung nicht gesichert. Diese Jahr wird ein Traum für 9 junge Erwachsene mit schweren mehrfachen Behinderungen wird wahr. Ende April 2017 fuhren sie für eine Woche ins Tessin. In dieser Ferienwoche werden sie in einer andern Umgebung die Frühlingssonne geniessen können.

Rodter Park Unterhalt ↓

Der Rodte Park wurde 20. September 2015 eröffnet und wird rege besucht. Tage ohne Besucher/-innen aus der näheren und weiteren Umgebung gibt es nicht. Dies freut uns sehr, stellt uns aber bezüglich des Unterhaltes des Rodten Parkes aber auch vor neue und ungeahnte Herausforderungen in organisatorischer und finanzieller Hinsicht.

Neben den Unterhaltsarbeiten wie der Schneeräumung und Enteisung der „Verkehrsflächen“, der Rabatten- und Baumpflege etc. verursachen die vielen Besucher/-innen auch Abfall, der entsorgt werden muss. Auch die Reinigung der Anlage und der Geräte verursacht wegen der vielen Besucher/-innen weit mehr Aufwand als wir ursprünglich annahmen. Zudem kontrollieren wir wegen der starken Beanspruchung der Geräte diese regelmässig auf Verschleisserscheinungen. Da und dort mussten schon kleinere Reparaturen vorgenommen werden. Doch nicht nur der Unterhalt kostet Geld, schon heute denken wir an die Anschaffung einer neuer Geräte. Gerade für Neuanschaffungen und den Ersatz von Spielgeräten sind wir auch in Zukunft auf Spenden angewiesen.

 

Freizeiterlebnisse Kinder und Jugendliche ↓

18 Kinder und Jugendliche halten sich während der ordentlichen Schulzeit im Wocheninternat auf – jeweils von Montag bis Freitag.

Während rund 170 Tagen stehen die Wohnplätze an Wochenenden und während den Ferien zur Entlastung der Eltern auch den extern Lernenden offen. Den 75 Kindern und Jugendlichen sollen ausserordentliche Gemeinschaftserlebnisse wie z.B. den Besuch des Verkehrshauses, eines Zoos ermöglicht werden.

Freizeiterlebnisse Erwachsene ↓

Rund 30 erwachsene Klient/-innen wohnen während 365 Tagen in der Rodtegg. Ein Teil von ihnen arbeitet in der bürowärkstatt.

Um ihnen die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen, begleitet die Rodtegg Klient//-innen an Anlässe wie z.B. den Besuch einer Disco, eines Museums, eines Konzertes oder Fussballmatches oder einmal pro Jahr ein Wochenendausflug. Solche Aktivitäten sind wegen der hohen Begleitungskosten (1:1) sehr kostspielig, so muss z.B. der Eintritt auch für die Betreuungsperson bezahlt werden.

Allgemeiner Spendenfonds ↓

Für diesen gilt der Grundsatz, dass die Mittel nicht zur Finanzierung laufender Aufgaben bzw. von Investitionsaufgaben verwendet werden dürfen, für die das Gesetz Kostenträger vorsieht. Vor einer Zuweisung von Geldern aus dem Spezialfonds ist abzuklären, ob keine Mittel von Versicherungen, der öffentlichen Hand oder allenfalls von privaten Geldgebern erhältlich sind.

Ausserordentliche Therapien ↓

Unter ausserordentlichen Therapien verstehen wir jene Therapien, die weder von einer Versicherung noch durch die Öffentlichen Hand finanziert werden und von denen wir überzeugt sind, dass damit die Lebensqualität, die Partizipation und die Selbständigkeit der Klient/-innen der Rodtegg zusätzlich gefördert werden kann.

Die Mittel werden eingesetzt für:

  • Einzel- oder Gruppentherapien, die nicht Bestandteil des Leistungsvertrages mit dem Kanton sind, wie z.B. die Musiktherapie der Rodtegg.
  • Medizinisch-therapeutische oder pädagogisch-therapeutische Leistungen, deren Kostenübernahme von den Sozialversicherungen nachweislich abgelehnt wurde.
  • Psychotherapeutische Begleitung, die nicht im ordentlichen Auftrag gemäss Konzept enthalten ist.
  • Alternative therapeutische Formen, die u.U. ausserhalb der Rodtegg bezogen werden.